Gut aufgetischt

Gut aufgetischt

18.11.2025

Selbst im Winter finden unsere Gartenvögel in einem naturnahen Umfeld genug Nahrung. Dennoch ist das Füttern beliebt. Um den Vögeln rundum Gutes zu tun, ohne zu schaden, gibt es ein paar Punkte zu Nahrung und Hygiene zu beachten.

FACHGERECHTE VOGELFÜTTERUNG

  • Das Futter sollte möglichst der natürlichen Nahrung der Vögel entsprechen. Für Finken, Sperlinge und Meisen eignen sich Mischungen aus Sonnenblumenkernen und Hanfsamen. Amsel und Rotkehlchen nehmen gerne Äpfel, Baumnüsse, Haferflocken oder Weinbeere an.
  • Um Krankheiten vorzubeugen, darf Vogelkot nicht in Kontakt mit Futter kommen. Wir empfehlen daher Futterhäuser mit schmalen Krippen oder Futtersäulen. Das Gemisch aus Futterresten und Kot unter Futterhäusern sollte regelmässig weggeräumt werden.
  • Zum Schutz vor Feinden sollte das Futterhaus so platziert werden, dass im Umkreis von zwei bis fünf Metern keine Strukturen vorhanden sind. Nahe gelegene Rückzugsmöglichkeiten (Bäume, Sträucher) sind von Vorteil.
  •  Hohe Temperaturen ermöglichn es manchen Krankheitserregern, besser in Wasser oder Futter zu überdauern, was eine Übertragung von Krankheiten von Vogel zu Vogel begünstigt. Daher rät die Schweizerische Vogelwarte von der Sommer- oder Ganzjahresfütterung ab.
  • Wer füttert, sollte das Futter täglich frisch anbieten, am besten abends rund zwei Stunden vor der Dämmerung und so viel, dass es für 24 Stunden reicht.

 

Den ganzen Artikel der Vogelwarte findest du hier: https://www.vogelwarte.ch/de/news/gut-aufgetischt/